Verwirrtheitszustand (Delir) nach Operationen

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Ein Delir oder Delirium wird im Alltagssprachgebrauch häufig mit Alkoholmissbrauch in Verbindung gebracht. Dabei tritt dieser akute Verwirrtheitszustand viel häufiger nach Operationen auf.
Etwa die Hälfte aller Patienten über 65 Jahren entwickelt nach einer Operation ein Delir. Und bei der Entlassung aus dem Krankenhaus in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen leiden rund 30 Prozent der Patienten unter kognitiven Defiziten.
Wird die Störung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann das zu schweren Komplikationen im Herz-Kreislauf-System führen und schlimmstenfalls tödlich enden.
Angehörige sollten die behandelnden Ärzte unbedingt darauf aufmerksam machen, wenn bei frisch operierten Angehörigen auch nach der Aufwachphase noch Unruhe, Verwirrtheit, Ängste oder Apathie zu bemerken sind!

Hilfreiche Informationen finden sich hier:

Delir nach Operation

http://www.neuro24.de/

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Foto: pixabay

Autor: Sandra Späder

Diplom-Pädagogin; Heilpraktikerin für Psychotherapie; Systemische Beraterin und Familientherapeutin; Berufsbetreuerin nach § 1896 BGB

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